B2B-Verkaufsraum Social Media

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Über Social Media kursieren unausrottbare Gerüchte. Eines davon lautet, bei Facebook, Twitter und Co. gäben jugendliche Konsumenten den Ton an (Stichwort „Facebook-Partys“). Das Auftreten in den jüngeren Foren des Web 2.0 wäre demnach allenfalls für Unternehmen mit Endkunden-Fokus (B-to-C-Kommunikation) relevant. Eine jüngste Studie des globalwebindex belegt das Gegenteil: Demnach bilden B2B-Entscheider die deutlich aktivste User-Gruppe in Sozialen Netzwerken. Sie drücken dem Verlauf der Kommunikation ihren Stempel auf. Für die Erhebung mit globalem Marktführer-Status wurden nicht weniger als 17.000 User in 27 Ländern befragt.

Viele gleichrangige Gesprächspartner
Die Untersuchung aus der Jahresmitte 2011 verdeutlicht: Wer sich etwa als Geschäftsführer, Marketing- oder Vertriebsleiter bei Google+ und in anderen Sozialen Netzwerken bewegt, stößt besonders häufig auf Aktivitäten gleichrangiger Gegenüber. Dies gilt gleichermaßen für den nationalen wie internationalen Raum.

Ernsthafte Konkurrenz für persönliche Treffen
Im Bezug auf Deutschland fällt zudem auf: B2B-Verantwortungsträger, die im Web 2.0 vertreten sind, treffen ihre Kaufentscheidungen inzwischen ebenso häufig nach Dialogen mit Firmenmitarbeitern in Sozialen Netzwerken wie nach klassischen Konferenzen. Ein gewisser Einfluss geht mittlerweile von weiteren Online-Angeboten wie Webinaren und Micro-Blogging-Systemen (z. B. identi.ca) aus.

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